"Wandel-Gespräche" - ein "bunter (Kommunikations-)Blumen-Strauß aller alternativen Personen u Initiativen"...

Anke
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Re: "Wandel-Gespräche" - ein "bunter (Kommunikations-)Blumen-Strauß aller alternativen Personen u Initiativen"...

Beitrag von Anke »

Lieber Jannick,
vielen Dank für Deine Beiträge, ich sehe auch die Wichtigkeit des Forums und es bietet feine, geordnete und zeitlich unabhängige Gesprächs- und Informations-Gelegenheit.
Lieber Dylan,
ich finde die Idee mit der Gemeinschaft Köln-Süd super und drücke die Daumen, dass sie wachsen kann.
Liebe Grüße 👋🏻
Dylan
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Re: "Wandel-Gespräche" - ein "bunter (Kommunikations-)Blumen-Strauß aller alternativen Personen u Initiativen"...

Beitrag von Dylan »

(Bis 12 Uhr kann ich noch antworten) Hiermit beende ich die Kontakte zur Schenker-Bewegung, weil ich sie als schädliches Projekt einstufen musste, trotzdem die Schaffung eines freien Argumente-Raums Weltspitze ist. Öff Öff ist von den Vorteilbringenden Irrtümern VIs der Sparten Innere Sicherheit (mehr Vorteile durch Förderung von mehr Verbrechen) und der Extremisten (größere Chancen, Stalins und Hitlers zu werden durch Volkszorn und Putsch) und anderen Sparten vollständig durchmanipuliert zu deren LobbyistenWiderWillen LWW. Er wirkt so nichtbewusst durch seine Verschwörungstheorien (Diktatur, Mafia, Verbrecher da oben, Revolution, siehe Presseberichte) mit an der Förderung von Volkszorn und Putschbereitschaft und Verbrechen. Sobald sich ihm Menschen anvertrauen, praktiziert er Täterschutz vor Opferschutz und ermutigt so Täter. Aufgrund der Liebe zu den Tätern fehlt ihm die Empathie für die Verletzungen, die Täter auch hier Opfern zufügen und er ist nicht in der Lage, seine Verantwortung zum Schützen der Opfer wahrzunehmen. Damit ist Öffi nicht in der Lage, funktionierende Kommunen überhaupt supervidieren und durch Mediation begleiten zu können, weil ihm das Verantwortungsgefühl und die Empathie für Verletzungen zwischen Menschen und seine Verantwortung zum Schützen von Opfern leider völlig fehlt. Er wehrt sich mit allen Kräften gegen ECHTE wissenschaftliche Erkenntnisse und ist starr fixiert auf ein pseudowissenschaftlich-geisteswissenschaftlich-esoterisches Weltbild mit Pseudophysik usw. und Missbrauch des Post Conventional Levels nach L. Kohlberg. Letztlich sollen sich seine Leute selbst aufopfern bis zum Tode, um andere(s) zu retten und dabei ihre gesunden Glücksbedürfnisse vernachlässigen. Das betonfeste Vorhandensein von VIs würde zwar eigentlich viele Mitmachende mit ähnlichen VIs anlocken, aber die Ideologie der Selbstaufopferung als vermeintlich höchstes Glück stößt offensichtlich fast alle nachhaltig ab, so dass es sich nur um ein bedeutungsloses winziges Häuflein handelt ohne jede Chance auf funktionierende Kommunen als Weltrettungsweg. Möglicherweise liegt bei ihm ein womöglich genetisch geringerer Sexualanteil vor, weswegen er das höchste Menschenglück in stundenlangen Gesprächen über die richtigen Strategien der Selbstaufopferung und Selbstvergessenheit sieht. Die einzig sinnvollen Wege: Neue Wirtschaftssysteme, die Gutes-Tun belohnen und Schädliches abstrafen, und Kommuneformen, in denen Schädliches per Struktur unmöglich ist bei viel Lebenslust, unterstützt er nicht nennenswert, sondern setzt auf asketische Selbstaufopferung seiner Leute und gehört somit zu den Bremsern der Weltheilung.
Jannick Schenker
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Re: "Wandel-Gespräche" - ein "bunter (Kommunikations-)Blumen-Strauß aller alternativen Personen u Initiativen"...

Beitrag von Jannick Schenker »

Wie ich ja auch schon ausführlicher im Telegram "Schenker-Chat - radikal offen" geschrieben habe, halte ich deine Einschätzung bzgl. Schenkerbewegung und Öffi für einen Irrtum.
Ein Beitrag von mir dazu, aus dem Chat:

Was für ein Quatsch, Dylan. Als ob Öffi die Opfer verrecken lassen, und die Täter schützen würde... Du scheinst dich mit der Spartenlogik etwas verrannt zu haben, so leicht nach dem Motto: "Wenn es meine Gefühle verletzt hat, brauche ich nur einen VI beim anderen zu finden, damit ich Recht bin"?.

Wer möchte, kann sich da auch jederzeit selbst ein Bild machen...
Alles Liebe
Oeff_oeff
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Öff-Antwort auf Dylans Kritik - eingebettet in einen Weihnachts-Text über ein paar Besinnungs-Themen...

Beitrag von Oeff_oeff »

Öff-Antwort auf Dylans Kritik - eingebettet in einen Weihnachts-Text über ein paar Besinnungs-Themen...
(Wer nur den Text-Abschnitt anschauen möchte, der direkt auf Dylan eingeht, kann zum grün Markierten gehen...)

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 18:47]
Und wo ich gerade Zeit habe beim Zug-Fahren, auf meinem Weg ins Friedens-Camp in Berlin - weil ich in der Zeit des wichtigsten Festes (Weihnachten als Fest der Liebe und des Schenkens...) ins wichtigste Projekt der Welt gehöre... ;) -, kann ich Euch zu ein paar sehr wichtigen Themen mal wieder was 'vor-predigen':

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 19:10]
Zum Thema "Vertrauen", wo gerade im Friedens-Camp eine Spenden-Dose geklaut wurde, weshalb dadurch die Frage auf-kam, wo man bzgl. Vertrauen sich Sorgen machen muss oder sich sicher fühlen kann...: Gegenüber unbekannten Leuten von außen? Oder wie ist es in 'eigenen Kreisen'?...
Als mein Kriterium für Vertrauen (gegenüber allen möglichen 'Stimmen', von außen, aber auch von innen, auch 'eigenem Bauch' UND 'EIGENEM ICH'(!)...) nenne ich ja immer: "Ist die Stimme durchschaubar? Behandelt sie mich verlässlich nach Werten, die ich als mir gut-tuend betrachte? Und wenn ich mein eigenes Wohl mit dem Wohl der Welt identifiziere, sozusagen ein "Global denken, lokal handeln!"-Mensch bin, dann müsste die Stimme verlässlich nach "Global denken, lokal handeln!" gehen...?...

Hier das Posting aus einem anderen Chat zum Thema "Vertrauen", das ich Euch zu meditativ-besinnlicher Betrachtung zeigen möchte:

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 19:14]
Ja, Thema Vertrauen ist seeehr grundlegend...
Im Moment sind bei uns in Schenker-Bewegung gleich ein paar Kern-Aktive in Anspruch genommen durch Pflege alter kranker Angehöriger...
((Wobei ich sehr froh bin, dass ich nach mehr als 30 Jahren "System-Ausstieg" immerhin ein paar wenige Versuchs-Orte für die Bildung von "Verantwortungs-Kommunen" ins Leben rufen konnte, wo es prinzipiell möglich ist, solche Pflege innerhalb(!) von Kommune-Versuchen machen zu können, also ohne den Kommune-Rahmen dafür verlassen zu müssen... -- Ihr wisst ja, ich bin immer voll drauf konzentriert, dass Leute aus bürgerlichen Lebens-Rahmen in Kommunen gehen, und am besten durch nix mehr da raus zu bringen wären...))
Aber zurück zum Thema "Vertrauen", welches zumindest unter uns 'Alternativ-Engagierten' mal zu wachsen beginnen können sollte:
Einer der mit Alten-Pflege Beschäftigten entschuldigte sich letztens mal, weil er eine interne Telefon-Konferenz verpasst hatte, und ich antwortete ihm:
"Alles gut, mein Lieber...  Wir haben nach meiner Wahrnehmung hier unter uns ja eh schon ein ganzes Stück weit eine Atmosphäre, wo wir einander vertrauen können, dass der andere seine Sache einfach macht, so gut er kann... Gibt Freude und Kraft, wenn man so an-einander denken kann..."

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 19:54]
Und wir haben in der letzten Zeit wieder mit verschiedenen faszinierenden 'Reibungen' bzw. Konflikten zu tun, wo ich ein paar besinnliche Kommmentare zu geben mag:

Der eine Fall spielt sich zwischen einem Schenker und einem Schenker-Verbündeten ab...
Der Verbündete (- der unserer Schenker-Bewegung im Herzen so wohl-gesonnen ist, dass bei ihm sogar ab und zu der Gedanke aufkam, ob er nicht auch ein "(existentieller) Schenker" werden sollte... -) gibt sich viel Mühe, auf Genauigkeit und Strenge der Einhaltung unserer Ideale und insbesondere Kommunikations-Methoden zu achten, gerade auch bei den Schenkern... Ist prinzipiell natürlich ein wertvoller Unterstützungs-Dienst, wobei alle Beteiligten drauf achten müssen, dass man sich nicht zu sehr in 'Klein-Klein' verstrickt, auf Kosten der wesentlichsten 'roten Fäden'...
Ganz toll fand ich, dass der Verbündete, als er skeptisch über das Durchhalte-Vermögen von früheren "(existentiellen) Schenkern" reflektierte (wovon die meisten ja doch heftig 'weg-gekippt' sind...), dem kritisierten Schenker wünschte, dass er da 'eine Ausnahme sein könne'...

Hier mein Kommentar, den ich zu diesem Geschehen gab:

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 19:57]
Ihr Lieben (und alle Mit-drauf-Schauenden))!

Ihr macht z.T. schon sehr 'fein-gliedriges Argumente-Schach'...
Dabei wird m.E. jeder mal, an der einen oder anderen Stelle, paar Figuren verlieren können... —- Aber kommt es darauf an, bei jedem Zug zu gewinnen?...
Wichtig ist m.E., auch mal gelassen an der einen oder andern Stelle mehr Figuren verlieren zu können als der andere —-  und doch im Bewusstsein zu behalten, worauf es entscheidend ankommt bzw. was insgesamt der Sinn der Sache ist...

Die Kinder der Zukunft vor dem Tod im brennenden Haus der Welt zu retten, darauf kommt es am meisten an... Ehrliches Argumentieren bis in feine Zweige ist dabei auch wertvoll (wird immer auch erstrebens-werte Kunst sein...) —-  aber die großen Strategie-Linien für die genannte Kinder-Rettung zählen am meisten... - sich auch direkt zu fragen, wenn man vor diesen Kindern der Zukunft stehen würde (angenommen sie werden keine konsumistischen Welt-Verzocker mehr sein, sondern verantwortungs-gereifte Menschen...), was sie einem sagen würden:
"Mit dem, was Du da gemacht hast damals, da können wir zufrieden und stolz auf Dich sein... Deine Dosierungen waren ok..."

In Euch beiden steckt der Wunsch, offen und ehrlich zu sein... — mit immer mehr ausbalancierender Dosierung im Ganzen findet es die entscheidende Bahn...

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:05]
Und ja, wer weiß, vielleicht wird auch unser kritisch begleitender Verbündeter recht schnell sogar noch zu einem "(existentiellen) Schenker"...  Aber auch wenn's noch dauert...; ich denk, es kommt irgendwann... -- weil wir bei aller Kritik an uns (- immer auch mit berechtigten Anteilen, weil niemand fehlerlos ist... -) doch immer wieder als so konsequent raus-kommen werden, dass man kaum was Besseres finden kann... Und dann bleibt Einem halt nix anderes übrig, als für den Bau der 'Arche' das best-mögliche Holz zu nehmen... 😉

Ich steh dabei manchmal etwas verdutzt da und frag den lieben Gott:
"Bist Du nicht doch ein ziemlicher Schelm?
Da schickst Du mir einerseits Leute, die engste Schenker-Verbündete werden und z.T. große Achsen mit halten — aber in der Strenge unserer Kommunikations-, Konflikt- und Konsens-Methoden 'nehmen sie's nicht so genau'... — und ich weiß innerlich, dass es so nicht stark genug tragen kann...
Und dann schickst Du mir vielleicht auch mal welche, die sagen: "Methoden ganz streng!" - und ich freu mich schon, weil AUSREICHENDE METHODEN-STRENGE AN DEN WICHTIGSTEN STELLEN in den 30 Jahren von Schenker-Bewegung m.E. die ausschlag-gebendste Lücke war bisher... — also da fang ich an, mich ganz doll zu freuen... — und dann sagen die: Ätsch, wir sind nur bei ein paar Rand-Themen so streng — aber doch nicht da, wo es am meisten drauf ankommt!...
Warum nicht endlich "GROSSE METHODEN-STRENGE FÜR DIE WICHTIGSTEN STELLEN", und am besten gleich 20 solche Leute?... - na gut, bleiben wir bescheiden, 2 oder 3 würden m.E. schon voll reichen können, um die Lage zu rocken..."

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:09]
Aber ich glaub, gaaaaanz langsam und zäh kann es sich in diese Richtung bewegen...
Man kann ja auch nix anderes hoffen...

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:30]
UND DAMIT KOMME ICH ZUM ANDEREN AKTUELLEN KONFLIKT, nämlich mal wieder mit dem guten Dylan, der ((- wie es zwischen-durch in den letzten Jahren schon gelegentlich aufflackerte...; ich hoffe, durch seine eigene Reflektion oder einen von uns beabsichtigten Konflikt-Klärungs-Prozess will Dylan am Ende wieder zurück ins Team 😉 ... -)) mal wieder überlegt, ob mit Schenker-Bewegung und speziell auch mit mir überhaupt irgendwas Gutes an-zu-fangen sein könnte, oder ob wir ein zu naiv unrealistisches Menschen-Bild hätten, zu sehr an das Gute bzw. Vernünftige im Menschen glauben würden..., und dabei zu sehr auch 'Täter' schützen wollten statt die Opfer..., und zu sehr von Schuld und Verantwortung sprechen würden, auch für "Verbrechen", besonders seitens der Reichen und Mächtigen, die wir dadurch und mit 'Verschwörungs-Theorien' zu sehr verprellen würden... usw...
Dylan hat zu seiner Kritik auch schon öffentliche Bühnen gewählt, in Youtube-Kanälen, und in unserem Forum freie-argumente-kultur.de ... -- so dass ne öffentliche Antwort von mir zu erwarten ist...

Im Anschluss an meinen vorher-gehenden Kommentar mit der Frage nach der 'Schelmenhaftigkeit Gottes' setze ich bzgl. des Dylan-Konflikts meinen Text, den ich nun aus einem anderen Chat auch nach hier kopiere, folgender-maßen fort:

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:39]
Wobei es dann natürlich zusätzliche 'Schelmen-Qualität der Schicksals-Mächte' hat, wenn Dylan mal wieder 'Ausscher-Kapriolen' bringt, indem er die "Methoden-Strenge, z.B. dass unbedingt Konflikt-Bearbeitungs-Bereitschaft zu fordern ist", statt damit in unseren Kern-Kreisen erstmal anfangen zu wollen, so dass da mal die nötige Substanz entstünde — am äußeren Rand [[- in unserem Chat "Schenker-Chat - radikal offen"; siehe die Chat-Beschreibung! -]] von irgendwelchen geistig Verwirrten einfordern will, die vielleicht bloß im Vorbei-Laufen unser Angebot annehmen möchten, dass auch sie uns ihre Kritik sagen können... " Und Dylan 'überdreht' bei seinen strengen Methoden-Forderungen an solche Außen-Stehenden aus meiner Sicht sehr heftig, wenn er sie mit Aussagen bedroht wie (- ich zitiere sinn-gemäß -): "Ja, aber wenn Du da Kritik raus-haust, die ich für falsch oder verleumdend halte, und nicht zu höchster Konflikt-Arbeits-Kultur bereit bist — dann musst Du aufpassen, dass ich mich von Dir nicht so angegriffen fühle, dass ich Dir vielleicht als Notwehr-Reaktion die Rübe runter-haue!"... Oh, man — Leute... So kann es kaum was werden...  😉

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:42]
Und Letztes noch, bevor ich schlafen gehe, aber wo ich halt grad in vor-weihnachtlicher Predigt-Laune bin:

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:42]
Ich finde es auch extrem faszinierend, wie Dylan die Kritik erhebt, es sei unrealistische illusionäre bloße Fantasie, dass Menschen sich an der "Gesamt-Rechnung für die Welt" statt bloß an kleinen 'Splitter-Vorteils-Rechnungen' orientieren könnten...  Statt "Gesamt-Rechnung für die Welt" kann man ja auch sagen: "Global denken, lokal handeln!" usw..., oder einfach: "Globales Verantwortungs-Bewusstsein"...
Es gab in meiner Jugend mal eine sehr kurze Phase, direkt nachdem ich meine innere 'Weichen-Umstellung' durch "Organisches Denken" (= "Immer auf die jeweils wichtigste Frage die best-begründbare Antwort suchen!") und dann das Erdenken der grundlegendsten Schenker-Ideale (des "Öm-Textes"...) in den folgenden Wochen hinter mir hatte, da habe ich tatsächlich gedacht:

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:42]
"Ja, Mensch, all die tausend Probleme in der Welt, in den 'kleinen Beziehungen' bis hin zur 'großen Politik'... — Wir sind doch denk-fähige Menschen... Hab ich doch grad in meinen inneren Erkenntnis-Flashs entdeckt und berauschend gespürt...  —-  Gehn wir dann doch einfach mal ran, und denken uns vernünftige Lösungen — und dann kriegen wir das alles bestimmt gut gepackt! ........."
Wenn mir da jemand gesagt hätte, dass ich 30 Jahre später von "Welt-Spitzen-Wissenschaftlern" erklärt bekommen würde, dass das Bauen auf solche Vernunft-Fähigkeit des Menschen die schlimmste Untergangs-Strategie sei! - Wow, da hätte ich mir entsetzt an den Kopf gefasst...

(Glaub ich ja auch nicht...  😉 )

Aber auch damals als Jugendlicher war es, wie ich schon sagte, nur eine ganz kurze Phase, dieser 'SELBST-VERSTÄNDLICHE(!) GLAUBE AN DIE VERNUNFT IM MENSCHEN'...
Und dann wurde mir das Ausmaß der Katastrophe schon bewusst, dass, wie ich es später als ein Zitat von Hoimar von Ditfurth las: "Die Welt-Probleme sind himmel-schreiend... Ebenso überdeutlich ist, was die Lösungs-Wege sein können... Sie sind vor unseren Augen wie geöffnete Scheunen-Tore!... — Aber das Problem ist: Wir werden wohl trotzdem nicht durch gehen..."

Seitdem weiß ich klar: Vernünftige Einzel-Lösungen für Einzel-Probleme zu suchen, bringt die Welt nicht entscheidend voran, solange die Menschen, gerade die an den Steuer-Rudern, gar nicht nach Vernunft bzw. den besseren Argumenten GEHEN WOLLEN...
Deshalb ist DAS die entscheidende Problematik - und Lösungs-Möglichkeit... — sofern es ne Möglichkeit ist und nicht nur Unmöglichkeit... — worüber wir alle, jeder einzelne, durch unsere Weichen-Stellungen mit-entscheiden...

Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:43]
Und dann wird natürlich auch recht klar sein - bilde ich mir zumindest ein - dass, wie Jannick dem guten Dylan auch zu erklären versuchte, man durch gewaltfreie liebevolle Friedens-Arbeit nicht dem Krieg dient (weil Gewaltfreiheit so unrealistisch sei, dass die Konflikte nur noch verschärft würden, und dann der Polizei-Apparat und die Waffen-Industrie wieder mehr Profit machen können...), —- sondern dass ohne friedliche Vernunft bzw. "Argumente-statt-'Fäuste'-Kultur" gar keine echte Grund-Schiene für Verantwortung und Schadens-Beseitigung in der Welt denkbar ist...   Und dass man deshalb unbeirrbar seine Hoffnung darauf richten muss, dass durch friedliches vernünftiges Verhalten ein (wenn auch erstmal noch so kleines...) PLUS an Frieden und Vernunft erreicht werden kann —- und dann auch VERRINGERUNG von Konflikt-Verschärfungen, und in der Folge auch immer WENIGER Profit-Gelegenheit für Waffen-Industrie, andere 'Sparten-Lobbies usw...

((Man kann, wenn man an dieser Schiene, durch friedlich-vernünftiges Handeln die Menschen zu Vernunft und Frieden voran bringen zu wollen, seine Erfolgs-Zweifel hat, ja gerne - worüber in den Gesprächen mit Dylan schon seit Jahren immer wieder zwischen-durch auch Einigkeit entstanden war - 'Zusatz-Schienen' dazu-erfinden: Wenn einem Menschen (weit-blickende) Einsicht nicht reicht, kann man ihm noch 'Zusatz-Leckerlies' hin-streuen, also kurz-fristige Belohnungs-Effekte, bzw. möglichst ausgeklügelt erdachte Belohnungs-Systeme solcher Art entwickeln (z.B. "Wohlfühl-Stimme"...; oder ein "Verantwortungs-Reife-PC-Spiel", sozusagen "Postconventional-Level-Fortnite", oder wie auch immer...)  —- 
Aber aus dem Verhältnis zwischen Einsichts-Förderung und Leckerlie-Motivierung ein komplettes Entweder-Oder oder gar ausschließliches Gegen-Einander zu konstruieren, das kann doch wohl nicht ernsthaft als eine bessere Lösungs-Möglichkeit hin-gestellt werden...))


Öff-Öff-Vernetzung, [23.12.2022 20:45]
**

Bzgl. Umgang mit allen Konflikten denke ich, methodisch betrachtet:

Meine Sicht:
Wenn Vor-Stufen nicht geklappt haben, ist schriftliche "3-Satz-Mediation" + DISZIPLINIERTEM DRAN-BLEIBEN -- und wenn das unter den Betroffenen nicht klappt, dann zur Klärung MEHRERE KONFLIKT-HELFER mit drauf schauen lassen... ---- ein seeeeehr effektiver Weg!!!
Vor Einzel-Argumentationen: WILLST DU ÜBERHAUPT NACH ARGUMENTEN GEHEN?
Grund-Weiche: Lasst uns als "Denkende Tiere bzw. Wesen" nach richtigem Denken gehen... (u.a. - in ganzheitl. Harmonie...)
Öff Öff / global-love.eu / https://t.me/oeffoeff
Oeff_oeff
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Einige Text-Bausteine zum Konflikt mit Dylan (wird noch weiter bearbeitet)

Beitrag von Oeff_oeff »

Öff Öff Jürgen Wagner, [21.12.2022 09:08]
Ich sagte schon, dass aus meiner Sicht die Lage differenziert betrachtet werden kann...
Es gibt Aspekte, die ich an Deinen Argumentationen völlig richtig und wertvoll finde, lieber Dylan..., und es gibt Aspekte, die ich in den Argumentationen von Anke, Hummel und Sven auch richtig und wertvoll finde...

Ich möchte es mal veranschaulichen mit dem Vergleich, wie es wäre, wenn wir in einer realen Kommune-Situation zusammen-leben würden:

Öff Öff Jürgen Wagner, [21.12.2022 09:09]
Grundsätzlich würde ich sagen, dass es dann eine korrekte Kultur ist, wenn jemand für sich Grenzen stecken kann, auch im Sinne zu sagen:
"Ich möchte jetzt (konkret von einzelnen Personen oder sogar von allen) nicht angesprochen werden [[= gemäß gewaltfreiem Umgang mit-einander einem anderen kein Gespräch auf-drängen...]] oder dass über mich (schlecht) gesprochen wird [[= "keine Kritik hinterm Rücken", was aus meiner Sicht auch einschließen kann, nicht weiter schlecht über einen anderen unter-einander zu sprechen, solange mit ihm selbst keine direkte Kommunikation möglich wird]]..."
Wir hatten sowas früher in SB-Kommunen und nun auch hier in der "Lilitopia-Kommune" unter der Bezeichnung "Rückzugs-Recht"...
Allerdings stößt das an Grenzen in zweierlei Hinsicht:
1.) Das Nicht-Kommunizieren mit-einander kann ja kein Dauer-Zustand sein, wo man 'lebens-technisch' mit-einander so verbunden ist, dass realer Klärungs-Bedarf sehr lebens-erforderlich sein kann: Wenn z.B. eine Konflikt-Situation darin bestehen würde, dass einer im Garten immer dort Pflanzen ab-hackt und um-gräbt, wo andere ihre Beete an-zu-legen versuchen, dann ist es kein haltbarer Zustand, wenn der Betreffende zu seinen Mit-Kommunarden sagt: "Ich verlange, dass Ihr weder mit mir noch unter-einander über mich redet!"
Kann vielleicht in einem bestimmten Moment so sein... - aber nur vorüber-gehend... Wir haben früher in der größten SB-Kommune, im Dargelütz-Projekt, deshalb folgende Regel auf-gestellt:
"Wenn ein Konflikt entsteht, der wegen seiner Folgen fürs Zusammen-Leben bearbeitungs-bedürftig ist, dann ist Bereitschaft zur Kommunikation und Konflikt-Arbeit grundsätzlich zu erwarten. Jemand kann sagen: "Im Moment ist mir aber nicht danach.", sollte dann aber einen Termin-Vorschlag machen... Diese Termin-Vorschläge können 3-mal von ihm abgesagt werden mit rechtzeitigen Ankündigungen und neuem Termin-Vorschlag...; wenn aber auch der 4. Vorschlag dann nicht funktioniert von seiner Seite aus, oder wenn Termine einfach ohne Ankündigung, Erklärung und Ersatz-Vorschlag platzen gelassen werden... —- dann ist das als betrügerische Verweigerung gegenüber nötiger gemeinschaftlicher Klärungs-Arbeit zu werten..."
Man kann also nicht einfach generell und grenzenlos sagen: "Ich will nicht, dass mit mir oder unter-einander über mich gesprochen wird...", wenn Klärungs-Kommunikation aus 'Lebens-Klärungs-Erforderlichkeiten' notwendig sein kann...
2.) Es ist was anderes auch, ob man in einer Kommune (oder einem vergleichbar verbundenen Gruppen-Zusammenhang mit Kultur-Anspruch und -Fähigkeit) von-einander Rückzugs-/Grenzen-Einhaltungs-/Kontakt-Verbot usw. erwarten möchte, oder in Kontexten, wo diese Verbundenheit nicht mehr da ist oder nicht funktionieren kann:
Wenn Leute von außerhalb der Kommune, z.B. Fremde oder Feinde (oder sogar innerhalb der Kommune, wenn jemand psychisch krank wird oder 'kriminell deviant', also z.B. dass akute Brand-Stiftungs-Gefahr von ihm ausgeht, oder wenn er sehr schädigend bzw. ruf-schädigend öffentlich auf-tritt...) — dann wird niemand sagen, dass man da als gemeinsame Regeln ansehen kann, den Wunsch, nicht mit-einander oder über-einander zu sprechen, als passenden Kultur-Maßstab behandeln zu können:

Krassestes Beispiel:
Zwischen Kriegs-Parteien, wo sogar Vernichtung des anderen ein Ziel sein kann, also jedenfalls ohne Feinheiten wie 'Rückzugs-Grenzen ein-zu-halten', ist trotzdem zu schauen, wie man Kommunikation und Umgang mit-einander - dann in absoluten Minimal-Formen - noch sinnvoll gestalten kann: Ansonsten wären weder (am besten durch Dritt-Mächte als Garantie-Mächte absicherbare) Minimal-Normen wie 'Verbot schlimmster Kriegs-Verbrechen gegen Zivil-Bevölkerung' oder auch 'Waffen-Stillstands- oder Kriegs-Beendigungs-Verhandlungen' als was Sinnvolles denkbar bzw. überhaupt durchführbar... Da macht es jedenfalls keinen Sinn, zu sagen: Entweder die Leute halten meine feineren Umgangs-Kultur-Vorstellungen ein, oder ich praktiziere keinerlei Kommunikation mit ihnen, oder betreibe noch weitergehende andere Formen von (völliger) Ausgrenzung...
Aber auch auf etwas niedrigeren Levels kann man wichtige Beispiele nennen:





Beeindruckend, wie lebhaft die Diskussion hier weiter-geht...

Ich runde gleich mal meine Positionierung ab, die ich ja schon zu schreiben begonnen hatte...

Es sind alles Themen und Vorgänge, die wertvoll sein können als allgemeine Modell-Abläufe:
* von Dylans Thema der Kontakt-Verbots- bzw. Rückzugs-Rechte ——- womit man tatsächlich auch in einem Gemeinschafts-Leben ständig zu tun bekommt, auch im "Friedens-Camp" und hier in unserer "Lilitopia-Kommune" und überall: Wer darf wen wie ansprechen? Wo ist es übergriffig und beleidigend oder disqualifizierend? Wo sind passende Abgrenzungs-Rechte, und wo nicht...?... (wird z.B. oft als "safe-spaces-Thema" bezeichnet, also Schaffung eines Rahmens, wo man sich nicht schlimm bedroht fühlen muss..., und wird vielfältig diskutiert...):
* bis zur Frage, inwiefern dabei Unterschiede zu beachten sind zwischen einem 'engem Kommune-Leben' unter Gleich-Gesinnten, die eine gemeinsame Kultur vereinbaren können..., und andererseits beim Raus-Treten auf die Straße, in die Öffentlichkeit..., oder wenn man als Therapeut in ein extremes Umfeld geht wie unter Kriminelle oder psychisch Kranke..., oder wenn man als Vermittler zwischen mörderische Kriegs-Parteien tritt usw...
(—- also inwiefern man dann sinnvoll sagen kann: "Ich will nicht, dass jemand mich anspricht oder mit anderen über mich spricht... Dadurch werde ich zu sehr angegriffen und habe dann Notwehr-Rechte... Und wenn der andere nicht zu sowas bereit ist wie unseren speziell entwickelten Konflikt-Bearbeitungs-Methoden, dann muss er aus dem (Diskurs-)Raum entfernt werden — oder ich werde nicht ausreichend geschützt und dadurch selbst 'verprellt' usw...")

Mein wesentlicher Rat bleibt:
Zäh dran bleiben in der Kommunikation, auch in der Anwendung der bisher von uns entwickelten Methoden des offenen herrschafts-freien Diskurses und der gewaltfreien Konflikt-Bearbeitung...
Wenn man sich mit den 'auf-brechenden' Themen nicht angemessen beschäftigt, holen sie einen immer wieder ein...
Aber man kann sich m.E. durchaus gut und fruchtbar damit beschäftigen, und es ist m.E. auch nicht zu schwer, überzeugende 'Grund-Schienen' zu finden...

Nur mal kurz schon eine Richtig-Stellung dabei:
Dylan hat von sich aus seine "Kommune Köln-Süd" zu unseren Schenker-Bewegungs-Projekten dazu-gezählt (dann wären es also 11 Projekte, wie er des öfteren auf-zählte...), und direkt heute in unserem Telefonat hat er noch zu mir gesagt: "Öffi, Du hast 3 verlässliche gute Leute, außer Dir Jannick und mich, Dylan... Und es geht darum, ob Du einen, mich, Dylan, nun verlierst..." —- also wie dann jemand sagen kann, er würde in Form sekten-mäßiger Vereinnahmung als Schenker-Verbündeter mit-gezählt — das ist mir nicht so recht nachvollziehbar...

Nun ja, Dylan meinte bzgl. seines momentanen Abtrennungs-Prozesses, dass er aber auf jeden Fall für Konflikt-Bearbeitung gemäß unseren Methoden zur Verfügung stünde. Er stimmte im Prinzip zu, dass wenn es im Moment zwischen ihm und Jannick funktions-fähig möglich sei, eine "3-Satz-Mediation" im Forum zu machen, dass das dann auch zwischen uns, ihm und mir, ebenfalls als machbar an-zu-sehen sei... Ich sagte, dass ich mich darauf freue, und Knoten-Lösung dann als nicht allzu schwer erachten würde...
[[Diese Zusage nahm Dylan später zurück und erklärte, er sei nur für mündliche Klärung verfügbar...]]

So —- gleich mach ich dann mit der Beschreibung meiner Grund-Positionierung weiter...





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Hi, Leute...
Anke sagte mir, dass Dylan irgendwie von mir eine Rückmeldung erwartet, und es bis 12 Uhr wünscht...
Ich bin jetzt noch nicht dazu gekommen, zu lesen, was seit gestern abend dazu-gekommen ist hier in den Chats... (Viel anderes auch zu tun...)

Aber ich kann einfach so sagen:
Da sind zwei Ansätze (wie wir ja seit langem wissen), um Schädlichkeit in der Welt zu reduzieren:
Ich vertrete, dass der Mensch die Möglichkeit haben kann, sich mit Vernunft und Sinn zu identifizieren, und aus Verantwortlichkeit im Sinne der "Gesamt-Rechnung" handeln kann... Da ist mein Konzept sehr stimmig, behaupte ich mal...
Dylan sagt, das könne der Mensch nicht bzw. nur sehr wenig, und deshalb brauche es möglichst effektive Belohnungs-Systeme...

Ich sehe das als sinnvoll ergänzungs-fähige Konzepte, statt dass man es in Entweder-Oder oder Gegen-Einander bringen müsste...
Da muss Dylan für sich beurteilen, ob er da auch konstruktive Verbindungs-Fähigkeit sehen bzw. haben will...






Es ist immer gut, eine Chat-Beschreibung zu lesen...
Lieber Dylan, Du bist hier in einem Chat, der in radikal geöffneter Form, nach außen, auch zu Fremden und Feinden, ausgerichtet ist, mit der 'möglichst bedingungslosen Aufnahme', wie es in "Häusern der Gastfreundschaft (HdGs)" von uns angestrebt wird: tolerantest-möglicher, menschen-geschwisterlicher Umgang auch mit 'verlorensten Söhnen', Kriminellen, Psychopathen usw...
Da ist es einfach sehr unverhältnismäßig, zu sagen: "Wenn Ihr hier nicht aufhört, ohne ausdrückliche Erlaubnis über uns zu reden, oder wenn Ihr Euch nicht auf unsere Konflikt-Bearbeitungs-Methoden ein-lasst, dann schmeißen wir Euch raus..." —
Es ist schon eine riesen-große Aufgabe, den engsten Kreis an Schenkern und Schenker-Verbündeten zu sowas wie konsequenter Anwendung der Kommunikations- und Konflikt-Methoden hin-zu-bekommen... —— Da ist es an einer Stelle wie hier völlig überzogene Unverhältnismäßigkeit, sowas zum Ausschließlichkeits-Kriterium machen zu wollen... Das wär so, als würde man sagen: "Hier bieten wir auch den schwierigsten Leuten eine Austausch-Bühne an - aber wenn sie nicht gleich zur größten Einfachheit und Unkompliziertheit bereit sind, schmeißen wir sie sofort raus..."




MEINE KONFLIKT-POSITION IN 3 SÄTZEN:
Für das INNEN-LEBEN einer „Verantwortungs-Kommune“ kann ich es mir als einen schönen ((und ziemlich hohen!!!, nach meiner Kenntnis nirgends verwirklichten!!! UND auch nur zeitweilig, ohne zu großen kommunitären Austausch-Bedarf, sinnvollen…)) Anspruch vorstellen, nicht gegen den Wunsch eines Menschen ihn an-zu-sprechen oder vor bzw. ohne solches Mit-ihm-Sprechen unter-einander (kritisch) über ihn zu sprechen…
– was aber BEIM HINAUS-TRETEN AUS DER KOMMUNE zu einem sehr unrealistischen und überzogenen Anspruch würde beispielsweise a) bei EIGENEN ÖFFENTLICHEN VERANSTALTUNGEN! etc… bezogen auf die Veranstaltungs-Besucher…), b) bei THERAPEUTISCHER BESCHÄFTIGUNG MIT PSYCHISCH KRANKEN ODER KRIMINELLEN (z.B. im Gefängnis) oder c) bei VERMITTLER-ARBEIT ZWISCHEN KONFLIKT- ODER GAR KRIEGS-FRONTEN…

Deshalb ist es keine fehlende Empathie oder vorwerfbare Miss-Achtung von Schutz-Bedürfnissen, Menschen-Rechten usw., wenn jemandem in a) (z.B. dem „Schenker-Chat – radikal offen“, siehe Chat-Beschreibung...), b) oder c) Angesprochen-Werden oder kritisches Über-ihn-Sprechen passiert – auch wenn die so Sprechenden NICHT zu Aufarbeitung mit unseren speziellen Konflikt-Gesprächs-Methoden bereit sind oder es von ihnen als Ausschluss-Kriterium verlangt würde (übrigens, außer in ziemlich extremen Fällen, meines Wissens auch ohne juristische Belangbarkeit! - und schon gar ohne irgendeine Rechtfertigbarkeit überzogener ‚Notwehr-Logik‘...)...

Ich bin statt-dessen immer gerne zum Angebot bereit für a) die Schaffung von Kommune- oder Chat-Gruppen-Bildungen, wo solche ‚hoch-gestochenen‘ Kultur-Maßstäbe und ‚Schutz-Ansprüche‘ (z.B. keine Kritik-Äußerungen ohne Bereitschaft zu methodischer Konflikt-Klärung…) weit-gehend verwirklicht werden können (siehe z.B. die „Friedenscamp-Spiegel-Gruppe“ und ihren Chat mit einem derartigen Kultur-Anspruch…; was für jeden Kommune-Versuch etwas Sinnvolles wäre…), und b) in der Außen-Welt ein realistisches (so weit wie möglich gewaltfreies!) Solidar-Eintreten gegen zu heftig werdende Angriffe...






Wenn jemand "Arsch-Loch" zu mir sagt, ist es kein Grund, nicht erstmal auf Argumente zu bauen, um die Situation zu wandeln...
Es geht um rationale und ethische Verhältnismäßigkeits-Abwägung...





Ich hab in meinen "3 Sätzen" nur die eindeutigste Argumentation ausgedrückt... Als Basis für die Konflikt-Klärungs-Durchführung...
(Es ist nämlich - worauf Luis z.T. auch schon hinwies - ein gewichtiges Relativierungs-Argument, dass die 'Untaten', die Dylan meint, hier im Chat erlebt zu haben, kein 'Hoch-Schrauben' bis zu solcher Angriffs-/Schutzlosigkeits- oder Notwehr-Argumentation her-geben... — Zum zusätzlichen Punkt, inwiefern sogar der Grundsatz "Keine Toleranz der Intoleranz!" für seeeehr gewaltfreien Umgang mit Übel-Tätern zu interpretieren ist, schreib ich noch was in meinem Folge-Beitrag...)

Aber erstmal die wichtigere Grund-Logik für radikale Gewalt-Freiheit:
Man könnte natürlich (ist ja bald Weihnachten; Jesus als Vorbild...) bzgl. Begründung für Gewalt-Freiheit noch erheblich radikaler argumentieren, als es aus meinen 3-Satz-Aussagen hervor-geht:
Wie im "Verantwortungs-Buch" von Anke (siehe www.lilitopia.de , Veröffentlichungen...) an einer Stelle (mit Bezug zu Peter Singer und 'Spiel-Theorie') [hihi, ich seh gerade, dass wie als wenn er es telepathisch gespürt hätte, Dylan in seinem Folge-Beitrag genau auf die radikale Gewalt-Freiheits-Begründung anspielt...] erklärt wird, ist es aus Sicht globaler Verantwortungs-Logik (- man stelle sich für einen Moment vor, man ist nicht ein Splitter-Einzel-Wesen, sondern der kosmische Gesamt-Geist, der auf die Welt und die Einzel-Wesen wie auf Schach-Figuren schaut... -) ganz verantwortungs-rational, zu sagen, dass der Wert, die ganze Menschheit zu "Argumente-statt-'Fäuste'-Logik" zu bekehren, höher ein-zu-stufen ist als individuelle Existenz-Erhaltung... Sprich: Der Einzelne, der als radikales Vorbild für's Setzen auf "Argumente-statt-'Fäuste'" bereit ist, als vorbildlicher Märtyrer 'die andere Wange hin-zu-halten' und sich eher ermorden zu lassen, statt zurück-zu-schlagen, könnte mit seinem dadurch geschehenden "Argumente-statt-'Fäuste'-Impuls" wertvoller gehandelt haben, als wenn er sich mit Gewalt verteidigt und dadurch sein Leben erhalten hätte...

Ich denke als Schenker aus der Sicht des kosmischen Bewusstseins, mit dem ich mich identifiziert habe ("diesen Radio-Sender in meinem Körper-Radio-Gerät gewählt habe"...), und ganz für die Gesamt-Rechnung der Welt...






Und nun noch die Ergänzung bzgl. der Interpretation von "Keine Toleranz der Intoleranz!":

Wenn mich meine Kenntnisse nicht trügen, dann ist bei Popper mit seinem "Kritischen Rationalismus" und einer damit verknüpften Vorstellung einer "Offenen Gesellschaft" auch die Einstellung verbunden, dass es für so eine Gesellschaft entscheidend darauf ankommt, dass Argumente zählen statt anderer Durchsetzungs-Formen.
Diese hohe Wertschätzung der Argumente führt zu der Vorstellung, dass Argumentations-Bereitschaft ein zentraler Schlüssel-Wert ist, und man so lange wie möglich aufs Argumentieren bauen sollte (auch wenn man denkt, der andere macht was Falsches, Unrechtes...)... Solange bei einem - aus eigener Sicht - 'Übel-Täter' Argumentations-Bereitschaft gegeben wäre (oder, noch strenger formuliert: mit Argumentation ausreichend was bewirkbar sein kann), wäre auf Argumentation zu bauen statt nicht-argumentativer Durchsetzung... Und derjenige, der keine Argumentations-Bereitschaft auf-bringt oder der Argumentations-Bereitschaft als entscheidender Wirk-Kraft (wenn irgend möglich...) zuwider handelt, begeht die schlimmste Intoleranz — weil die Argumente halt zentrales Steuerungs-Element werden müssen, damit freie verantwortliche Gesellschafts-Steuerung zustande kommen kann...

Sogar die derzeitige BRD-Rechtsprechung folgt im Umgang mit "Verfassungs-Feindlichkeit" einer so durch-dachten Logik ((- sofern sie es nicht geändert haben oder sowieso wegen Korruption nicht mehr so hand-haben...)):
Um mit der Staats-Gewalt gegen Verfassungs-Feinde - als solche - vor-zu-gehen, reicht als Grund nicht, dass sie tatsächlich die Verfassung bzw. den Staat stürzen wollen..., sondern es muss hinzu kommen, dass sie genug Macht haben müssten, um so als Gefahr da-zu-stehen, dass man nicht durch 'Laufen-Lassen' und argumentative Gegen-Maßnahmen und 'Von-selbst-Versanden' usw. auch schon aus-kommen könnte...
Vor Einzel-Argumentationen: WILLST DU ÜBERHAUPT NACH ARGUMENTEN GEHEN?
Grund-Weiche: Lasst uns als "Denkende Tiere bzw. Wesen" nach richtigem Denken gehen... (u.a. - in ganzheitl. Harmonie...)
Öff Öff / global-love.eu / https://t.me/oeffoeff
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